2025

2025

Chronologie der Ereignisse

Montagmorgen-Ritual für viele: Frühstückstreff.

Jeden Montag um 10 Uhr: queerAltern-Frühstückstreff

Im Kafi und Beck St. Jakob treffen sich jeden Montag zwischen 10 und 40 queerAlternde (darunter auch nicht Mitglieder) und starten so in die neue Woche. Für viele ist dieses Treffen, für das es keine Anmeldung benötigt, zu einem Montagmorgenritual geworden. Die Idee dazu hatte queerAltern-Mitglied Monique Bircher.

Jeden zweiten Donnerstag des Monats: queerAltern-Abendstamm

Manchmal treffen sich bis zu 30 Mitglieder von queerAltern Zürich im Restaurant Roter Stein in Zürich-Altstetten und nehmen gemeinsam ein Abendessen ein. Organisator ist Vorstandsmitglied Daniel Müller.

Sensibilisierungsteam: Monika Voser, Werner Neth, Jenny Schäubli, Barbara Bosshard (v.l.).

Weiterbildungsmodule

Auch 2025 sensibilisierte queerAltern Zürich über queeres Leben im Alter an diversen Schulen und Organisationen. So etwa bei der Sozialdemokratischen Partei Zürich, beim Zentrum für Ausbildung und Gesundheitswesen, bei der Drehscheibe Altstetten/Grünau Zürich, an der Fachtagung für Gerontologie sowie bei den Queers und Peers der Zürcher Kantonalbank.

Details siehe hier

 

Bewegende Worte zum neuen Jahr: Barbara Bosshard.

15. Januar: Winterrede mit Barbara Bosshard

Bereits zum elften Mal halten die verschiedensten Persönlichkeiten Winterreden aus dem Erkerfenster des Karl des Grossen über dem Grossmünsterplatz in der Zürcher Altstadt. Letztes Jahr war queerAltern-Mitglied Madeleine Marti dran. Dieses Jahr hielt unsere Präsidentin Barbara Bosshard eine bewegende, sehr persönlich gehaltene Rede über ihren Werdegang als lesbische Frau, ihre Neuerfindung nach der Pensionierung und die Situationen von queeren Menschen im Laufe der Zeit – eingebettet in eine Betrachtung der Geschichte und der aktuellen Geschehnisse .

Fotogalerie / Rede zum Anhören / Rede zum Lesen

Ein Leben für die queere Community: Ernst Ostertag (2. von links) im Gespräch mit Barbara Bosshard, Daniel Bruttin und Joh von Felten (v.l.). Foto: Giovanni Lanni.

18. Januar: Podium zum 95. Geburtstag von Ernst Ostertag

queerAltern-Mitglied Ernst Ostertag wurde am 21. Januar 1930 geboren. Drei Tage vor seinem 95. Geburtstag feierten ihn die Vereine Network, Schwulengeschichte, Milchjugend und queerAltern anlässlich eines Podiumsgesprächs im Kulturhaus Helferei in Zürich. Gegenüber Daniel Bruttin (Network, Schwulengeschichte) sagte Ernst, dass er im Network wieder eine Familie gefunden habe, die er mit dem Ende des Kreises verloren habe. Mit Joh von Felten (Milchjugend) verglich Ernst seine Jugend mit der Jugend von heute. Barbara Bosshard (queerAltern) fragte Ernst, wie er mit der Trauer seines 2018 verstorbenen, langjährigen Partners und Mannes Röbi Rapp umgehe. Der Schmerz, sagte Ernst, verschwinde nie, da gebe es keine Heilung. 

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21.1. / 20.3. / 26.4. / 19.6. / 19.8. / 9.12.: Erzählcafés mit Werner Baumann

queerAltern-Mitglied Werner Baumann lädt auch 2025 zu sechs Erzählcafé-Nachmittagen ins Regenbogenhaus in Zürich ein. Die Teilnehmenden diskutieren jeweils zu verschiedenen Themen wie «Anders als die Andern», «Meine erste Liebe», «Weggefährt:innen» oder «Berührt sein». Zwischen 5 und 15 Personen nehmen jedes Mal teil, erzählen einander ihre Geschichten und gehen danach gemeinsam Kaffee trinken.

24.1. / 21.2. / 25.4. / 30.5. / 5.9. / 28.11. / 19.12. : Jassnachmittage

Margrit Lüscher und Marianne Egli organisieren für queerAltern sieben Jassnachmittage. Jedes Mal im Bistro Karl*a die Grosse in Zürich (ausser im Dezember, da findet der Jassnahcmittag im Quartierzentrum Hirslanden statt). Gejasst wird mit Schweizer Karten. 

Statt Tramführer Schauspieler und Kinderhortleiter geworden: Fabio Eiselin (Foto: Sandra Meier).

8. Februar: queerSalon mit Fabio Eiselin

Eigentlich wollte er Tramchauffeur werden, doch dann wurde er Schauspieler. In diesem Beruf trat Fabio Eiselin in Deutschland und in der Schweiz auf und wählte dann als Zweitberuf Kinderhortleiter. Seit 30 Jahren gehört Fabio bei der Schweizerischen Blindenbibliothek in Zürich zum Team der professionellen Sprecher:innen. Er demonstrierte, auf welche Weise er vorliest und welche technischen Angaben er dabei beachten muss. queerAltern-Präsidentin Barbara Bosshard führte mit Fabio ein unterhaltsames Gespräch über seine Lieblingsrollen in Leben und Beruf.

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Einblick in eine der noch leeren Wohnungen im Mattenhof 3.

Ende Februar: Einzug von queerAlternden in den Mattenhof

Die von der Baugenossenschaft Sunnige Hof zur Verfügung gestellten vier Wohnungen konnten bezogen werden: In drei Zweizimmerwohnungen und einer Dreizimmerwohnung wohnen nun fünf Mitglieder von queerAltern dort. Zusätzlich vergab der Sunnige Hof zwei Zweizimmerwohnungen und eine Dreieinhalbzimmerwohnung an weitere vier queerAltern-Mitglieder. So wohnen nun insgesamt neun Mitglieder im Mattenhof, die sich in dem Neubau mit 84 Wohnunen sehr wohl fühlen und auch nicht nur Kontakte untereinander, sondern auch zu andern Bewohner:innen pflegen.

Full House: Generalversammlung von queerAltern Zürich im Theater im Zollhaus.

8. April: 10. Generalversammlung von queerAltern Zürich

Bereits zum vierten Mal richtet der Vorstand von queerAltern Zürich seine Generalversammlung im Theater im Zollhaus aus. Noch nie zuvor nahmen so viele stimmberechtigte Mitglieder daran teil: 116 an der Zahl. Nach der Begrüssung von Präsidentin Barbara Bosshard führte Tagespräsident Vincenzo Paolino durch den Abend. Neu in den Vorstand wurde Daniel Müller gewählt; er ist zuständig für die Organisation von Events – inklusive der Organisation der Zurich-Pride-Präsenz am Festival und am Umzug. Bewilligt wurde u.a., dass der Einzelmitgliederbeitrag von 80 auf 100 Franken angehoben wird.

Jahresbericht 2024 / Protokoll / Fotogalerie

12. April: 20. queerSalon mit Joe Bürli

queerAltern-Mitglied Joe Bürli verbrachte seine Jugend in Heimen, bei Pflegeeltern, seinen Grosseltern, seinem Vater und einer ungeliebten Stiefmutter, bis er sein Leben mit 16 selbst in die Hand nahm, erste homosexuelle Erfahrungen sammelte und anfing, sein eigenes Geld zu verdienen. Über Umwege kam er zum Kioskladen an der Quellenstrasse im Zürcher Kreis 5, der durch ihn zu einem Quartiertreffpunkt wurde. Sein bewegtes Leben erzählt er im Buch «Der Bub hat nichts Italienisches an sich», das er Moderatorin Barbara Bosshard und dem Publikum vorstellt. Aus dem Buch las queerAltern-Mitglied Fabio Eiselin.

Einer der Hauptprotagost:innen im Film «Quir»: Massimo Milani, der an der Filmvorführung anwesend war.

30. April und 7. Mai: queerAltern am queeren Filmfestival Pink Apple

Wie jedes Jahr übernimmt queerAltern Zürich die Patenschaft von zwei Festivalfilmen. Dieses Jahr für «Copa 71», einem Dokumentarfilm über die erste, inoffizielle Frauenfussball-WM in Mexico City, sowie für «Quir», einem Dokumentarfilm über ein queeres Lederatelier in Palermo auf Sizilien. «Quir» besuchten wir gemeinsam mit rund 30 queerAlternden und genehmigten uns im Anschluss einen Apéro, organisiert von Vorstandsmitglied Daniel Müller, im Bistro des Kinos Riffraff. Beide Filme kamen gut an.

Gesprächsteilnehmer:innen: Stella Glitter, Hannes Rudolph, Cynthia Thöni, Dominik Steinacher, Maria von Känel und Léïla Eisner, v.l. (Foto: Navarre Megali).

4. Mai: Podiumsgespräch «Die Zukunft der LGBTIQ+-Rechte – Solidarität und Widerstand gegen den Backlash»

queerAltern unterstützte neben anderen queeren Organisationen dieses Podiumsgespräch in der Kulturbar Das Gleis. Léïla Eisner, Professorin an der Universität Zürich und Co-Leiterin des Swiss LGBTIQ+-Panels sprach mit queeren Menschen, die gemeinsam einen Blick in die Zukunft der LGBTIQ+-Community der Schweiz wagten. queerAltern Zürich wurde von Künstlerin Stella Glitter vertreten. Das Gespräch fand im Rahmen des queeren Filmfestivals Pink Apple statt.

Leiteten und organisierten den Workshop: Roger Dintheer, Katharina Müller, Udo Rauchfleisch, Barbara Bosshard und Bruno Willi (v.l.).

10./11. Mai: Workshop «Die letzte Wegstrecke»

Am queerAltern-Workshop im Kloster Kappel am Albis nahmen über 30 queerAltern-Mitglieder teil. Bruno Willi von der HIV-Aidsseelsorge führte durch die beiden Tage. Nach Inputreferaten von Demenz- und Palliative-Care-Fachfrau Katharina Müller und Psychotherapeut Udo Rauchfleisch bildeten sich Gruppen, die gemeinsam das Gehörte vertieften und Ergebnisse und Wünsche zurück ins Plenum brachten. Dabei ging es auch um die Frage, wie queere Menschen und deren Begleiter:innen sich auf die letzte Wegstrecke vorbereiten können. Der Workshop wurde organisiert von Barbara Bosshard und Roger Dintheer vom queerAltern-Vorstand.

25. Mai: queerAltern-Vernetzungs-Brunch – neue Mitglieder lernen bisherige Mitglieder kennen

Der queerAltern-Vernetzungs-Sonntagsbrunch war ein voller Erfolg. Über 50 Mitglieder schlemmten gemeinsam im schönen Gemeinschaftsraum der BDZ (Baugenossenschaft Denzlerstrasse) beim Wipkingerplatz in Zürich. Was Vorstandsmitglied und Koch Daniel Müller, sein Partner und Confiseur Philippe Berly samt Helfer:innen an kulinarischen Köstlichkeiten auf den Tisch zauberten, begeisterte alle. Erfreulich war, dass viele bisherige und neue Mitglieder zum Teil zum ersten Mal an einem queerAltern-Anlass teilnahmen.

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31. Mai: queerAltern-Ausflug auf die Seebodenalp an der Rigi

queerAltern-Mitglied Theo Keller lockte dieses Mal in die Innerschweiz – bei allerschönstem, warmem Frühsommerwetter. Von Küssnacht am Rigi gings mit der Seilbahn auf die Seebodenalp – wobei vier der rund zehn Mitausflügler:innen den steilen Aufstieg zu Fuss auf sich nahmen. Oben ging es Richtung Seebodenalp zum Ausflugrestaurant Ruodisegg, wo alle bei einem gemeinsamen Mittagessen die grandiose Aussicht auf den Vierwaldstättersee genossen.

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Präsenz zeigen: queerAlternde auf der Community-Bühne am Zurich Pride Festival.

20./21. Juni: queerAltern am Zurich Pride Festival

Seit 2016 nimmt queerAltern Zürich mit einem Stand am Zurich Pride Festival teil. Am Stand verzeichneten die Standbetreuer:innen grosses Interesse an unserer Organisation – ein Anziehungspunkt war bereits zum zweiten Mal ein Glücksrad, mit dem Besucher:innen kleine Geschenke gewinnen konnten. Vorstandsmitglied Daniel Müller sorgte dafür, dass organisatorisch alles klappte – auch am Samstagnachmittag am Umzug; er stattete die rund 50 Teilnehmenden mit einem pinken Hut aus, womit er auch medienwirksam einen grossen Erkennungswert schuf. Kurz nach der Pride lud Daniel alle Standbetreuer:innen zu einem Apéro ein, um sich gebührend für ihre Unterstützung zu bedanken.

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Blickt zurück auf ihre Fussballerin-Karriere: Liliana Bürge.

28. Juni: 21. queerSalon mit Liliana Bürge

Im Sommer 2025 fanden zum ersten Mal die Frauenfussball-Europameisterschaften in der Schweiz statt: ein Grossereignis auch für viele queerAltern-Mitglieder. Aus diesem Grund lud unsere Präsidentin Barbara Bosshard das queerAltern-Mitglied Liliana Bürge zum queerSalon ein. Sie war einst Spielerin der Schweizer Fussballnationalmannschaft der Frauen sowie Trainerin – zu einer Zeit, als Frauenfussball kaum Unterstützung fand. Ein spannender Blick zurück.

3.-6. Juli: queerAltern-Ausflug ins Walliser Binntal

Nachdem queerAltern-Mitglied Eveline Schmid von Zürich ins Wallis gezogen war, fand sie, sie wolle Kolleg:innen von queerAltern Zürich ihre neue Heimat zeigen. So organisierte sie einen dreitägigen Ausflug ins Binntal, verbunden mit Wanderungen u.a. von Binn nach Fäld und durch die Twingibachschlucht sowie mit Besuchen im Regionalmuseum und Mineralienkunde in Binn. Rund zehn queerAlternde nahmen teil.

Hat auch musikalisch viel zu erzählen: Stella Glitter (r.) mit Barbara Bosshard.

30. August: 22. queerSalon mit Stella Glitter

Sie ist Kunstmalerin, Singer-Songwriterin, Gitarristin, Bandleaderin, Reiterin, Taxichauffeuse, Organisatorin von Kulturanlässen und begeistertes queerAltern-Mitglied: Stella Glitter. Als Gast von Barbara Bosshard erzählte sie aus ihrem bewegenden Leben: über ihre Arbeit als Künstlerin in diversen Disziplinen, ihr Engagement für das Tanztheater Dritter Frühling – und über ihre Geschlechtsangleichung, als sie 40 Jahre alt war. Klar, gab sie auch zwei ihrer Songs zum Besten. Als Singer-Songwriterin tritt sie immer mal wieder mit Band auf.

3. September: Gedenkfeier auf dem Regenbogen-Grabfeld

Gemeinsam mit anderen queeren Organisationen initiierte queerAltern Zürich 2023 ein Grabfeld für Menschen, die eine Beziehung zum Regenbogen haben. Seitdem findet jedes Jahr auf dem Grabfeld eine Gedenkfeier an alle Menschen unter dem Regenbogen statt. Dieses Jahr, wiederum initiiert von der HIV-Aidsseelsorge, mit Reden von queerAltern-Mitglied Katharina Müller (Treffpunkt Demenz und Kultur) und Kerem Adigüzel (Imam und Seelsorger). Den musikalischen Rahmen bildete der Chor ROSA.

Symbole fürs Lighthouse: Teddybären-Sammlung.

4. September: Führung durchs Zürcher Lighthouse

Das Zürcher Lighthouse, Kompetenzzentrum Palliative Pflege und Medizin, ist kürzlich an einen neuen Standort in den Zürcher Kreis 4 gezogen. Einst gegründet, um Aids-Kranke beim Sterben zu begleiten, nimmt es heute auch andere unheilbar kranke Menschen auf. Auf Initiative von queerAltern-Mitglied Monique Bircher lud queerAltern Zürich zu einer Führung durchs Lighthouse ein. Das Interesse war gross: Rund 45 Personen wurden von Lighthouse-Angestellten durch die verschiedenen Abteilungen geführt und waren beeindruckt, wie behutsam, kompetent und umfassend die Patienten samt Angehörigen betreut werden.

Sorgten für gute Laune: die Darsteller:innen in «Forever Young»-.

21. September: Besuch des Musicals «Forever Young»

Eine Gruppe queerAlternder besuchte am Sonntagnachmittag gemeinsam das Musical «Forever Young» im Theater im Seefeld in Zürich. Der Inhalt: In einer Altersresidenz von Musical-Darsteller:innen erinnern sich diese an ihre Glanzzeiten und singen Songs ihrer Vergangenheit. Ein Aussteller! Den Abend beschloss man im Ristorante Totò bei einem gemeinsamen Essen.

Fröhliche Einkehrende: Theo Keller (ganz l.), Hansruedi Wettstein (ganz r.).

26. September: queerAltern-Wanderung im Seebachtal zur Kartause Ittingen

queerAltern-Mitglied Theo Keller führte sieben queerAlternde in den Kanton Thurgau. Sie nahmen im Restaurant Weinberg in Warth ein Mittagessen ein, besuchten anschliessend die Kartause Ittingen und spazierten danach bei guter Witterung entlang von Thur und Murg bis zum Bahnhof Frauenfeld. Ein besonderes Highlight bot Hansruedi Wettstein mit einer Lesung aus dem Thurgauer Buch «Tuusig Aamer Kartüüser» von Ernst Nägeli. Dank Hansruedis typischen Thurgauer Dialekts erhielt die Geschichte um Pater Ambros eine besonders lebendige Note. 

queerAltern Zürich bei der Polizei: Roger Grab am Tisch mit Barbara Bosshard.

3. Oktober: Referat über Cyber Security für Menschen 60+

15 Mitglieder von queerAltern Zürich besuchten einen Vortrag über Sicherheit im Cyberspace und darüber, wie mit einfachen Mitteln der Schutz im Umgang mit kriminellen Mails und Handy-Nachrichten erhöht werden kann. Roger Grab von der Kriminalprävention der Stadtpolizei Zürich zeigte auf verständliche Weise, worum es Betrüger:innen im Internet wirklich geht, nämlich um unsere persönlichen Daten und schliesslich um unser Geld. Mehr dazu über den Link mit einem Text von Christiane Voth.

Kurzbericht / Cibercrimepolice

queerAltern-Hausfotografin Sandra Meier im Seegüetli Horgen: siehe ihre Fotos in der Fotogalerie.

11. Oktober: queerAltern-Herbstfest im Horgener Seegüetli

Goldiges Herbstlaub, spätsommerliche Wärme und ein motiviertes Team empfing im direkt am See gelegenen Horgener Seegüetli gegen 50 queerAlternde. Befreit von Wintermantel und -jacke stimmten sich die Gäste auf das anschliessende Fondue ein, das eben mehr als nur ein Fondue war: Moitié-Moitié, wie die Kenner:innen lobten! Organisiert hat den Herbstanlass Vorstandsmitglied Daniel Müller. Doch was ist ein Organisator ohne seine Helfer:innen: Silvia Ruf, Silvia Schmid, Roger Dintheer, Heinz Vogler, Pedro Schweiker. 

Fotogalerie

Grosses Interesse: Barbara Bosshard mit David Garcia Nuñez und Michelle Baeriswyl (v.l.).

1. November: 23. queerSalon mit Mychelle Baeriswyl und David Garcia Nuñez

Das Interesse war riesig, die Kulturbar Das Gleis übervoll: Rund 60 Menschen kamen zum 23. queerSalon mit Myshelle Baeriswyl und David Garcia Nuñez. Im Gespräch mit queerAltern-Präsidentin Barbara Bosshard wurden die Vorstösse zu medizinischen Einschränkungen für trans Jugendliche der beiden Rechts-Politikerinnen, Zürcher Regierungsrätin Natalie Rickli und Nationalrätin Nina Fehr Düsel, als unkorrekt und behauptend taxiert. Am Ende des Gesprächs waren sich die Anwesenden einig, dass der differenzierte Blick auf das emotional aufgeladene Thema, viel gebracht hat.

Bericht / Fotogalerie

In ihrem Element: Kabarettistin, Geschichtenerzählerin, Sängerin Irmgard Knef.

26. November: 100 Jahre Hildegard Knef mit Irmgard Knef

Vor ihren Auftritten in St. Gallen machte Irmgard Knef speziell für queerAltern einen Abstecher in die Kweer Bar und gab eine halbstündige Kostprobe aus ihrem aktuellen Programm «Noch da! 100 Jahr, blondes Haar» als fiktive Zwillingsschwester der Schwulenikone Hildegard Knef. Der Sänger, Schauspieler, Musiker, Regisseur und Autor Ulrich Michael Heissig ist mit seiner Kabarett-Kunstfigur Irmgard Knef seit bald 30 Jahren unterwegs und begeistert sein Publikum – auch im «Kweer». Im Anschluss an seine Darbietung stellte sich Heissig den Fragen von queerAltern-Vizepräsident Christian Wapp sowie von queerAltern-Mitglied und Knef-Kenner Dieter Bornemann, durch dessen Vermittlung Heissig nach Zürich kam.

Bericht  /  Fotogalerie

In Erinnerung an Robert Oboussier: Fabio Eiselin, Christian Wapp, Ernst Ostertag, Bruno Rauch, Ramon Bischof (Foto: Werner Baumann).

3. Dezember: Buch- und CD-Vernissage «Robert Oboussier – Beiträge aus einem verschwiegenen Opus»

Nachdem Robert Oboussier 1957 von einem Stricher ermordet und auf diese tragische Weise geoutet wurde, wurde der Schweizer Komponist und Musikkritiker fast ganz aus Konzert- und Radioprogrammen verbannt. Um dessen Werk dem Publikum wieder bekanntzumachen, hat der Berner Komponist und Kulturveranstalter Roman Bischoff im Herbst eine Konzertreihe mit der Musik von Oboussier organisiert, eine CD mit Neueinspielungen von Oboussier-Werken sowie ein Buch herausgebracht. Über die Wiederentdeckung von Robert Oboussier sprach Bischoff in der Kweer Bar mit zwei der Buchautoren – den queerAltern-Mitgliedern Ernst Ostertag und Bruno Rauch. Schauspieler und queerAltern-Mitglied Fabio Eiselin las Passagen aus deren Texten vor. Ein gut besuchter Anlass mit einem aufmerksamen Publikum.

Bericht  / Fotogalerie

6. Dezember: queerAltern-Dezember-Dinner

Unser traditionelles Jahresend-Dinner feierten wir im Gesundheitszentrum für das Alter Käferberg in Zürich. Rund 90 queerAlternde freuten sich am Beisammensein mit vielen Freund:innen und an den kulinarischen Köstlichkeiten des Apéros und des Dreigang-Menüs. Die Showgruppe Gravity 9 mit der Sängerin Rahel Fischer und der Tänzerin Lynn Ismail sorgten für musikalische und tänzerische Unterhaltung. Zum Schluss wurde zur Überraschung aller ausgiebig getanzt. Organisiert wurde der Abend von den Vorstandsmitgliedern Jenny Schäubli und Daniel Müller.

Fotogalerie 1  / Fotogalerie 2

31. Dezember: queerAltern hat 592 Mitglieder (Eintritte: 94 / Austritte: 13)

Mitgliederbetreuung: queerAltern-Vorstandsmitglied Caroline Bisang.