«Espenhof – Wir leben Vielfalt!»
Daten - Fakten
Der Espenhof: 1950 erbaut als erste Siedlung für Alterswohnungen der Stadt Zürich. Damals ein Pionierprojekt. Bestehend aus mehreren Wohnhäusern im Espenhof Nord und Espenhof Süd. Süd steht unter Denkmalschutz und wird zurzeit saniert. Nord wird abgerissen und neu überbaut. Der queere Lebensort im Ensemble von «Espenhof – Wir leben Vielfalt!» wird in einem der neuen Häuser im Espenhof Nord entstehen.
Anzahl queere Wohnungen: 26, alle im gleichen Haus, aufgeteilt in wenige Studiowohnungen, 1 ½ -Zimmer-Wohnungen, 2 Zimmer-Wohnungen und 3 ½ Zimmer-Wohnungen. Der grösste Anteil sind 2 ½ Zimmer-Wohnungen.
Arbeitsgruppen: Das Projekt wird von verschiedenen Arbeitsgruppen vorbereitet, in denen SAW, GFA und queerAltern paritätisch vertreten sind.
Bezug: Voraussichtlich 2028
Caring Community im Espenhof: Seit der Gründung von queerAltern im Jahr 2014 ist der Verein am Aufbau einer Caring Community – einer sich sorgenden Gemeinschaft, mit verschiedenen Möglichkeiten, einander kennenzulernen und sich zu vernetzen. Dies wird ermöglicht etwa an diversen Veranstaltungen, Workshops, Wanderungen, Treffpunkten, über einen Besuchsdienst usw. Diese Caring Community soll auch im queeren Haus sowie in der Siedlung Espenhof zum Tragen kommen und steht auch den Mitgliedern zur Verfügung, die nicht im Espenhof wohnen werden.
Gemeinschaftsraum: Für die Bewohner*innen des queeren Hauses wird es ein sogenanntes Gartenzimmer mit Küchenzelle, WC und Aussenraum geben, um sich dort treffen zu können. Im Gartenzimmer sollen auch kleinere Veranstaltungen stattfinden.
Mietzins: Dieser steht noch nicht fest.
Nebenkosten: Zu den Kosten für Heizung, Warmwasser und Treppenhausreinigung kommt kommen bei der SAW noch die Kosten für das Dienstleistungspaket, welches Leistungen beinhaltet, die der allgemeinen Sicherheit, der Wohnqualität und der Entlastung älterer Menschen im Alltag dienen. Zusatzdienstleistungen können zu günstigen Kosten bezogen werden. Alle SAW Dienstleistungen im Überblick.
Pflegewohngruppen: Insgesamt 23 Pflegeplätze; dementen Personen steht ein sicherer und abgeschirmter Aussenraum zur Verfügung. Die Pflegewohngruppen befinden sich im gleichen Haus wie die queeren Wohnungen. Die GFA betreuen die Pflegwohngruppen. queerAltern wirkt mit, das Personal hinsichtlich der spezifischen Bedürfnisse verschiedener queerer Menschen zu schulen.
Subventionierte und freitragende Wohnungen: 50% subventioniert / 50% freitragend. Was dies konkret heisst, findet sich auf der Website der SAW die auch weitere Fragen zu den Vermietungsbestimmungen beantwortet.
Standort: Ecke Langgrütstrasse / Espenhofweg in Zürich-Albisrieden, Busshaltestelle Sackzelg; von dort 5 Min. zu Fuss (Bus 33, Bus 67)
Voraussetzungen für die Wohnungsmiete: Selbstdeklaration als queerer Mensch, mindestens 60 Jahre alt bzw. eine*r der Partner*innnen 60 Jahre alt; seit mindestens zwei Jahren Steuerzahler*in in der Stadt Zürich. Es besteht kein Zwang, Mitglied von queerAltern zu sein. queerAltern -Mitglieder haben jedoch den Vorteil, stets über alles, was den Espenhof betrifft, aktuell informiert zu werden, sie können sich in der Caring Community einbringen und generell von den Leistungen des Vereins profitieren.
Wird im Espenhof nun ein queeres Ghetto entstehen?
Ganz bestimmt nicht. Wir wollen uns nicht abschotten, sondern uns gegenseitig unterstützen. «Espenhof – Wir leben Vielfalt!» ist nur ein Haus einer Siedlung mit mehreren Häusern, integriert in ein Wohnquartier in der Nähe der Stadtgärtnerei in Zürich-Albisrieden. queerAltern wird in den Begegnungsräumen des Espenhofs auch Veranstaltungen organisieren, an denen alle Interessierten teilnehmen können. Unser Ziel ist, mit dem gesamten Quartier einen vielfältigen Austausch zu pflegen. Dazu werden wir laufend Ideen entwickeln. Wir wollen schon vor Bezug des queeren Lebensortes möglichst breit vernetzen.
queerAltern-Partner*innen: Gemeinsames Projekt der Stiftung für Alterswohnungen (SAW), den Gesundheitszentren für das Alter (GFA) und queerAltern Zürich (qA). SAW und GFA sind Institutionen der Stadt Zürich und unterstehen dem Gesundheits- und Umwelt-Departement (GUD). Stadtrat und GUD-Departementsvorsteher Andreas Hauri unterstützt das Projekt und bietet Hand für dieses innovative Projekt.
Leiter*innen der Partner*innen von qA: Andrea Martin-Fischer (SAW), Renate Monego (GFA),
Bauverantwortlicher: Caspar Hoesch, Bereichsleiter Bau und Entwicklung der SAW
Architekt*innen: Arbeitsgemeinschaft Bollhalder Eberle + Theres Hollenstein mit Planetage Landschaftsarchitekten
FRAGEN - ANTWORTEN (FAQ)
Was weiss man schon zur Anmeldung für eine Wohnung im Espenhof?
Anmeldung: Für die Wohnungen im Haus C kannst du dich noch nicht anmelden. Was du kannst, ist, dich um andere Wohnungen der SAW bewerben. Über die Voraussetzungen und das Anmeldeprozedere kannst du dich hier informieren: https://mieten.wohnenab60.ch.
Ausschreibung: Die Wohnungen werden auf dieser Website und in einem Newsletter ausgeschrieben, den alle auf der Website registrierten Interessent*innen erhalten.
Auswahl der Mieter*innen im Espenhof: Vermieterin ist die SAW. Für die Vermietung der Wohnungen gelten die Abläufe und die Richtlinien von SAW. Im Vermietungsgespräch, an dem ein*e Vertreter*in von queerAltern teilnimmt, wird die besondere Zielsetzung der Wohnungen thematisiert. Übrigens hat die Erfahrung gezeigt, dass allen drei Parteien die angepriesene Vielfalt «Espenhof – Wir leben Vielfalt!» ein zentrales Anliegen ist.
